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Wahlpflichtbereich

Mit einem eigenen DIFFERENZIERUNGSPROJEKT (Wahlpflichtbereich II, Jahrgangsstufen 8 und 9) ist unser Gymnasium im Rahmen des Modellvorhabens Selbstständige Schule vom landesüblichen Modell abgewichen.

Die Schüler belegen in jedem Halbjahr einen Kurs ihrer Wahl nach dem Angebot der Schule.


Die Kurse sind zweistündig und haben Modulcharakter. Sie finden nicht nur innerhalb einer Klassengruppe, sondern jahrgangsübergreifend statt. Diese Mischung von Schülern lässt neue Kursstrukturen entstehen, in denen sich Schüler mit gemeinsamen inhaltlichen Interessen zusammenfinden.


Die Themenstellungen nehmen Inhalte und Zusammenhänge auf, die sich sowohl an einem einzelnen Fach als auch übergreifend an mehreren Fächern orientieren können. Viele Kurse überspringen damit fachsprachliche Grenzen, sind fächerübergreifend bedeutsam, und regen in der Lebenswelt der Schüler Praxisorientierung an. Schülerwünsche zu Kursthemen werden nach Möglichkeit aufgegriffen, sofern sie gymnasialen Ansprüchen genügen.

Alternativ kann eine dritte Fremdsprache ab 8.1 belegt werden, ab 8.2 durchgängig weiterzuführen, die besonders leistungsstarke Schüler in Ausnahmefällen in Form des Drehtürmodells mit einem Kurs des Wahlpflichtbereichs kombinieren können.

Unsere DIFFERENZIERUNG beleuchtet u. a. den Arbeitsalltag hiesiger Unternehmen; Schüler können Zusatzqualifikationen erlangen beispielsweise durch Fremdsprachenzertifikate; Themen in Wissensbereichen außerhalb des Lehrplans (z.B. „Hanf“, „Farbstoffe“, „Genetischer Fingerabdruck“, „Schreibwerkstatt“, „Performance Art“ u.a.) bringen enorme Motivation und tragen zu einer optimalen individuellen Förderung eines jeden einzelnen Schülers bei. Mit der Einführung dieses hauseigenen Konzepts ist unsere Schule bislang das einzige Gymnasium, das mit einem Projekt aus dem Modellvorhaben Selbstständige Schule auf der Homepage des Schulministeriums NRW aufgeführt ist.