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Versailles-Fahrt 2011: Unsere Eindrücke

Hier einige Eindrücke und Berichte von unserer Versailles-Fahrt vom 11. bis 18. Mai 2011!


Mittwoch, 11.5.: Ankunft in Versailles um 21.30 Uhr. 

Donnerstag, 12.5.: Paris jpeg

Morgens sind wir die Champs-Elysées entlang gegangen, haben den Louvre besichtigt und zum Abschluss des ersten Tages eine Bootstour auf der Seine gemacht. Das erste, was wir nach der Metro von Paris gesehen haben, war der Arc de Triomphe. Wir hatten genügend Zeit, um die Champs-Elysées zu erkunden. Dort wartete eine Überraschung auf uns: 101 Models mit Sixpack nur mit Hose und Schuhen bekleidet vor einem zukünftigen Abercrombie & Fitch-Laden, der dort bald eröffnet werden sollte. Alle Mädchen sind sofort dorthin gelaufen und haben Fotos gemacht, während die Jungen leicht genervt an der Metrostation warteten.Der Besuch im Louvre war anstrengend, aber auch beeindruckend, obwohl wir nur relativ wenig Zeit hatten. Die Bootstour am Nachmittag hat uns einen tollen Blick auf die Sehenswürdigkeiten von Paris ermöglicht. Informationen zu den jeweiligen Stationen haben wir von einer grauenhaft Englisch sprechenden Fremdenführerin bekommen (selbst unsere Lehrerinnen konnten sich das Lachen nicht verkneifen). Mit wunden Füßen sind wir in die Bahn nach Versailles gestiegen und endlich müde ins Bett gefallen. (Marlena)

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jpeg Freitag, 13.5.: Paris

Nachdem wir uns, wie an jedem Tag, am Lycée Hoche getroffen hatten, nahmen wir die Metro und machten uns auf den Weg zum höchst gelegenen Dorf von Paris: Montmartre. Doch bevor wir in der berühmten Kirche Sacré-Coeur ankamen, mussten wir viele Treppenstufen hinter uns lassen.

Diese Anstrengung lohnte sich, da der Blick über ganz Paris alle Schüler faszinierte. Nach der Besichtigung der Kirche und dem Rundgang durch die Gassen der kleinen Stadt stand La Villette - Cité des Sciences auf dem Programm. Durch experimentelle Aktivitäten wurde der Aufenthalt für uns alle ein Erlebnis. 

Das Wissenschaftszentrum bietet ein kugelförmiges 3D-Kino (La Géode), in dem wir einen beeindruckenden und für immer in Erinnerung bleibenden Film über Astronauten sahen.

Zufrieden fuhren alle zurück in die Gastfamilien mit Vorfreude auf das gemeinsame Wochenende.

jpeg Samstag, 14.5. - Berichte aus zwei Gastfamilien

Am Samstag war meine Gastfamilie mit mir in Disneyland. Es gibt viele Attraktionen, die auch bis auf einige Ausnahmen für alle Altersklassen geeignet sind. Die wohl spannendste Achterbahn ist die sogenannte „Space Mountain“, in der man bei völliger Dunkelheit total durchgeschüttelt wird. Deshalb ist diese Achterbahn auch meine Lieblingsattraktion. (Sebastian)

Am Samstag besuchte ich mit Thomas und seiner Gastfamilie ein Freilichtmuseum, welches den Namen 'France Miniature' trägt. In diesem Museum sind alle Sehenswürdigkeiten Frankreichs in Miniaturgröße ausgestellt. Wir nahmen an einer Führung teil, die uns vom Süden bis zum Norden Frankreichs führte und sehr aufschlussreich war, da neben den Ausstellungsstücken auf kleinen Schildern Informationstexte abgedruckt waren. Mir persönlich hat vor allem das Miniaturgebäude 'Château de Versailles' gefallen, weil dieses Kunstwerk detailgetreu nachgebildet wurde. (Felix)

jpeg Sonntag, 15.5.: Bericht aus einer Gastfamilie

Am Sonntag hat meine Gastfamilie mit mir einen Ausflug nach Paris unternommen. Zuerst sind wir zum 'Jardin du Luxembourg' gegangen und haben die wundervollen Blumen dort betrachtet und ich habe viele Fotos gemacht. Dann haben wir uns in ein Café gesetzt und ich habe ein typisch französisches Baguette gegessen. Nach der kleinen Pause sind wir in die Metro gestiegen und zu einem Magiemuseum, dem Musée de la Magie, in einer kleinen Seitengassse gefahren. Dort habe ich sehr viel über gerühmte Magier wie Houdini und David Copperfield erfahren, obwohl die Texte auf französisch und damit nicht ganz leicht waren. Wir haben auch an einer kleinen Zaubershow teilgenommen, bei der ich bei einem Zaubertrick sogar auf die Bühne geholt worden bin. Nachdem die Zaubershow fertig war, sind wir in eines der besten Eiscafés von Paris gegangen und haben dort Eis gegessen. Danach sind wir mit der Metro wieder nach Hause gefahren und haben zu Abend gegessen. Es war ein sehr schöner, lehrreicher aber auch anstrengender Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde. (Merve)

Montag, 16.5.: Paris jpeg

Morgens haben wir uns wie immer an der Schule getroffen, um dann mit der Bahn nach Paris zu fahren. Heute stand als erstes der Eiffeltum auf dem Programm. Schon direkt, als wir aus dem Untergrund der Metro herauskamen, standen wir vor den ersten Souvenirständen, die sich dann bei zunehmender Nähe zum Eiffelturm verdichteten, bis wir schließlich die Spitze des Eiffelturms zwischen den Bäumen hervorluken sahen. Nach einem kurzen 'Fotoshooting' mit dem Eiffelturm sind wir dann auch nach oben gefahren. jpeg

Dort war es ganz schön kalt und windig, aber wir hatten einen atemberaubenden Ausblick über ganz Paris. Wieder unten angekommen haben wir uns nach einer kurzen Picknickpause, die von zahlreichen Feilschversuchen mit den vielen Eiffelturmverkäufern belgeitet war, auf den Weg zu 'Les Halles' zum Shoppen gemacht. Danach haben wir Notre Dame, eine riesige und wunderschöne Kathedrale, besichtigt, die direkt an der Seine liegt. Anschließend haben wir „das beste Eis von ganz Paris“ (Zitat Frau Sautmann) genussvoll geschleckt, während wir einem Straßenmusiker gelauscht haben. Danach haben wir uns erschöpft und ein wenig traurig auf den Rückweg gemacht, wohlwissend, dass das der letzte unserer drei Tage in Paris gewesen war. (Susanne)

jpeg Dienstag, 17.5.: Unterrichtsbesuch im Collège und Lycée Hoche

Quand j'ai vu l'école pour la première fois, je me suis dit:«Mais comme c'est beau et grand!» En effet: l'école date du 18e siècle et elle rassemble 2418 élèves. D'abord c'était un couvent pour les filles nobles et après une école pour filles. Le conseil municipal a décidé d'en faire une école pour garçons en 1806. Après avoir été bombardé pendant la guerre, le bâtiment pouvait à nouveau abriter des élèves à partir de 1950.Quand je suisdans le cours d'histoire avec Tobias et Robin, nous nous sommes assis au fond de la salle. Les élèves ne respectaient pas vraiment le règlement de lever la main avant de parler. Pendant presque tout le cours le prof a dicté aux élèves les choses à retenir. Après nous avons suivi un cours d'anglais. C'était une jeune prof qui parlait avec un accent français. Ici les élèves étaient plus en règle. Après nous avons passé une heure dans la salle de permanence. Le surveillant avait du mal à contrôler au moins 50 élèves. (Thomas)

Die Schule hat einen sehr ausgeprägten gotischen Baustil. Das ehemalige Kloster ist sehr edel und hell gestaltet. Die Klassenräume sind sehr modern und technisch hochwertig ausgestattet: Anlagen, Fernseher, Beamer etc. Alles ist sauber und ordentlich. Der Unterricht ist sehr viel strenger als unserer. Niemand redet oder wirft etwas durch die Klasse, die Lehrer sind sehr streng und autoritär. Echt Wahnsinn diese Schule: streng aber echt schön! (Louisa und Rosa)

Le lycée et le collège sont dans un seul bâtiment. Notre corres est en 3ème du collège. Mardi, le 17 mai, on avait trois heures de cours. On doit dire d'abord qu'une heure de cours dure 55 minutes. Moi j'étais dans une classe de 4ème. C'était plus silencieux que chez nous. Personne ne parlait, buvait ou faisait quelque chose que la prof ne voulait pas. C'était très strict.

Mais cette école est vraiment super belle, nous sommes fières d'avoir pu faire l'échange avec eux! Merci beaucoup! (Louisa et Rosa)

jpeg Mittwoch, 18.5.: Rückfahrt nach Deutschland im Thalys, wo diese eindrucksvollen Berichte verfasst wurden. Merci à tous!!!

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