Schulsanitäter
14 SchülerInnen der Jgst. 9-13 sind im Augenblick als Schulsanitäter tätig.
Seit November 2007 existiert am Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg ein Schulsanitätsdienst, kurz „SSD“, der momentan von 14 SchülerInnen der Jgst. 9-13 ausgeübt wird – fast alle waren von der ersten Minute an dabei und freuen sich, dass nach einer mehr oder weniger reibungslosen Anlaufphase der Schulsanitätsdienst nun bei Mitschülern und Lehrern auf breite Akzeptanz stößt. 
Jährlich können sich interessierte SchülerInnen ab 15 Jahren in Erster Hilfe ausbilden lassen, um anschließend in täglichen Diensten zu zweit auf dem Pausenhof und auch während der Unterrichtszeit ihren Mitschülern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sie betreuen und versorgen einfache Verletzungen oder plötzliche Erkrankungen. Bei schweren Fällen setzen sie den notwendigen Notruf ab und sorgen so für eine qualifizierte Versorgung durch den Rettungsdienst. Dabei überbrücken sie die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und stellen somit ein wichtiges Bindeglied innerhalb der Notfallversorgung sowie zur Gesunderhaltung der Schüler und aller Beschäftigten dar. Regelmäßig bilden sich die SchülerInnen in der Schulsanitätsdienst-AG, betreut von der Lehrerin Frau Czolbe und den Maltesern, weiter fort.
Auch bei Schulsportveranstaltungen, wie z.B. dem Sponsored Walk, dem Schulwandertag sowie sonstigen schulischen Veranstaltungen (Konzerte, Abiball und Festakte) sind die Schulsanitäter mit ihrer Ausrüstung präsent.
Erfahrungen zweier Schulsanitäter
Zu unserem täglichen Brot als Schulsanitäter gehören hauptsächlich kleinere Sportunfälle und plötzliche Kopf- und Bauchschmerzattacken. Hier können wir schnell und routiniert helfen - schließlich erfordern mehr als die Hälfte unserer Einsätze nicht viel mehr als das Austeilen von Kühlpacks, Wärmflaschen und Pflastern sowie das Wickeln von Verbänden. Aber unsere Möglichkeiten erschöpfen sich nicht in der reinen Betreuung. Zusätzlich sind wir mit Material wie Blutdruckmessgeräten, BZ-Stix, Stiff-Neck, Pupillenleuchten, Schienen und Beatmungsbeuteln ausgerüstet. Neuerdings gehört auch die Schulung im Umgang mit Defibrillatoren (die wir zwar nicht in der Schule haben, die aber inzwischen an vielen öffentlichen Plätzen aushängen) zu unserer Ausbildung.“
„Also, bei mir ist es einfach zu einer Leidenschaft geworden, die ich auch nicht mehr missen möchte. Ich bin froh, dass ich diesen Schritt (in die richtige Richtung) gemacht habe. Ich merke bei dieser Arbeit, wie sehr es mir am Herzen liegt, Menschen zu helfen - auch ohne eine Gegenleistung. Mir macht es Freude zu sehen, wenn es den Leuten kurze Zeit später wieder besser geht, nachdem ich ihnen geholfen oder etwas geraten habe (zum Arzt gehen u.ä.). Mich freut es auch angesprochen zu werden, wenn ich gerade nicht im Sanitätsdienst bin, und nach Hilfe gefragt zu werden oder wenn sich die Patienten im Nachhinein bei mir nochmals bedanken. Mir macht diese Arbeit solche Freude, dass ich sogar den Maltesern beigetreten bin und dort nun ehramtlich mithelfe/ arbeite. Es ist schön zu sehen, dass es noch andere Menschen gibt, die sich für Menschen sozial engagieren. Mir hat diese Arbeit im Schulsanitätsdienst und auch bei den Maltesern eine Zukunftsperspektive gegeben. Ich weiß nun, dass ich liebend gerne später einmal Medizin studieren möchte. Liebe Grüße, eure Johanna Kempers“
